2. Kurze Zusammenfassung der Verfilmung

Der greise Kaiser Augustus erfährt im Jahr 12 v. Chr. vom Tod seines langjährigen Weggefährten Agrippa. In einem Gespräch mit seiner Tochter Julia erzählt der vom Alter gezeichnete und um seine Nachfolge besorgte Augustus – denn Agrippa ist im Film bis zu seinem Tod Augustus’ Wunschkandidat –, wie es ihm gelang, das von Bürgerkriegen heimgesuchte Rom zu neuer Blüte zu führen. Der Rückblick zeigt Augustus als jungen Mann, der sein Leben dem Imperator Iulius Caesar und dessen Vision von einem freien römischen Imperium verschreibt. Caesar adoptiert Augustus und bestimmt ihn zu seinem Nachfolger. Nach dem Tode Caesars gelingt es Augustus, Rom von den Mördern seines Onkels zu säubern. Gemeinsam mit Lepidus und Marcus Antonius regierte er als Triumvir das Reich. Immer wieder kommt es dabei zu Auseinandersetzungen, vor allem mit Antonius. Nach Augustus’ Sieg über Kleopatra und Antonius 31 v. Chr. bei Actium und Lepidus’ Tod ist er der alleinige Herrscher. Augustus bringt den Römern Frieden und Wohlstand, muss dafür privat jedoch einen hohen Preis zahlen. Augustus’ Tochter Julia verliebt sich in Iullus (den Sohn seines Erzfeindes Antonius), der einen Attentatsversuch auf den Kaiser unternimmt. Aufgrund ihrer ‚Mitwisserschaft’ wird Julia aus Rom verbannt. Augustus’ Frau Livia propagiert, wo sie nur kann, Tiberius als seinen Nachfolger, weil alle potentiellen Nachfolger vom Kaiser verstorben oder noch Kinder sind. Augustus stirbt, nachdem Tiberius, der Sohn Livias, durch die erzwungene Heirat mit Julia offiziell zu seinem Nachfolger erklärt worden ist, im Jahr 14 n. Chr. friedlich in seinem Bett in Anwesenheit seiner Liebsten.

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