1. Einleitung

Cleopatra ist eine zweiteilige TV-Produktion aus dem Jahr 1999, der der Roman The memoirs of Cleopatra von Margaret George aus dem Jahr 1997 als Vorlage diente. Es handelt sich um eine amerikanische Produktion des Regisseurs Franc Roddam. Wie der Filmtitel vermuten lässt, geht es um eine Verfilmung des Lebens der letzten Pharaonin von Ägypten, Kleopatra VII. Der Film setzt im Jahr 47 v. Chr. ein. Caesar gelangt nach seinem Sieg über Pompeius nach Ägypten, dort beginnt er eine Affäre mit Kleopatra. Die Verfilmung zeigt, wie Kleopatra sich die Herrschaft über Ägypten erkämpft, das Herz von Caesar erobert und so Ägyptens Unabhängigkeit von Rom sichert. Nach der Ermordung Caesars gerät diese in Gefahr. Kleopatra wendet sich Marcus Antonius zu, ein politischer Schachzug, der sie aber zur Liebe ihres Lebens führen sollte. Doch ihr gemeinsames Glück mit Antonius ist nur von kurzer Dauer, der Krieg mit Oktavian steht bevor. Kleopatra nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand. Der Film endet – wie sollte es anders sein – mit dem Tod Kleopatras im Jahr 30 v. Chr. In dieser Arbeit kann keine vollständige Untersuchung der Historizität der Verfilmung erfolgen. Es soll aber der Versuch unternommen werden, exemplarisch anhand von ausgewählten Passagen darzulegen, dass der Inhalt und die Darstellung der Verfilmung nicht immer authentisch und korrekt sind.

[Inhaltsverzeichnis]