1. Einleitung

In dieser Arbeit soll der Film „Konstantin der Große“ (Orig.: Constantino il grande) aus dem Jahr 1962 (Italien/Jugoslawien) auf seine historische Authentizität hin überprüft werden. Die Untersuchung basiert auf der 109 Minuten langen deutschen Synchronfassung vom 5. März 1963.

Der Regisseur Linello de Felice, eigentlich bekannt für italienische TV Verfilmungen der 1950er Jahre, begab sich mit diesem Film zum ersten Mal auf die internationale Kinobühne. Das Drehbuch für den Film wurde unter der Verantwortung von Fulvio Palmieri erstellt, für den der vorliegende Film der erste dieses Genres war.

Im Fokus der Verfilmung stehen zwei Aspekte der konstantinschen Biographie. Erstens: sein politischer Aufstieg zum Imperator. Zweitens: sein Verhältnis zum Christentum bis zum Jahr 312. Mit Hilfe antiker Überlieferungen soll der Film an ausgewählten Stellen auf die Historizität hin genauer untersucht werden. Die zeitgenössischen Quellen sind sowohl christlichen als auch nicht-christlichen Ursprungs. Des Weiteren sollen zu den literarischen Quellen auch numismatische Funde und Inschriften herangezogen werden, soweit dies möglich ist.

In einem letzten Teil wird, basierend auf den erarbeiteten Ergebnissen, ein Gesamtfazit gezogen, das dem Leser ein möglichst objektives Urteil über den Film ermöglichen soll.

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