2. Zusammenfassung des Films

Der Film zeichnet das Leben des römischen Kaisers Nero in chronologischer Abfolge nach.

Die verschlagene Agrippina, die Mutter des Nero, plant zusammen mit ihrem Mann, Ahenobarbus, eine Verschwörung, um ihren Bruder, Kaiser Caligula, zu stürzen. Das Vorhaben misslingt. Um Rache zu nehmen, lässt Caligula Ahenobarbus töten und schickt Agrippina ins Exil. Deren kleiner Sohn Nero kommt zu seiner Tante aufs Land, wo er unter Sklaven aufwächst. Dabei verliebt er sich auf den ersten Blick in das griechische Sklavenmädchen Acte.

Zehn Jahre später fällt Caligula einem Militärputsch zum Opfer. Als Nachfolger wird sein Onkel Claudius auserkoren, der als eine seiner ersten Amtshandlungen die Verbannten zurück nach Rom holen lässt. Agrippina hat von nun an große Pläne mit ihrem Sohn. Durch den Griechen Seneca lässt sie Nero auf seine künftige politische Karriere vorbereiten. Im Geheimen sieht sie in ihm bereits den nächsten Kaiser.

Nero spielt dieses Spiel mit, hofft er doch, durch wachsenden Ruhm und politisches Ansehen die traditionellen Konventionen ändern zu können. Sein großes Ziel sieht er in der Gleichheit der Menschen, die ihm eine Heirat mit seiner geliebten Acte ermöglichen soll. Diese Liaison ist seiner Mutter jedoch ein Dorn im Auge. Über verschiedene Wege versucht sie erfolglos, die beiden zu trennen.

Vor die Wahl gestellt, ist Nero willens, seine Laufbahn abzubrechen, um mit seiner Geliebten nach Griechenland zu gehen. Bevor es jedoch dazu kommt, stirbt Claudius unter seltsamen Umständen und Nero – als adoptierter ältester Sohn – wird zum neuen Kaiser.

Während er zunächst seinen alten Zielen treu bleibt und zahlreiche Reformen zum Wohl der Bevölkerung durchsetzt, wirft er bald seine Ideale über Bord und verfällt Machterhaltungstrieb und Wahnsinn. Von diesem Moment an sind seine Wege mit Leichen gepflastert und seine Hände mit Blut getränkt. Selbst vor der eigenen Familie macht er nicht Halt.

Seine Beziehung zu Acte scheitert ebenso wie seine Vorstellung von Herrschaft. Nach dem Brand Roms und den Christenverfolgungen ins Fadenkreuz einer Verschwörung geraten, begeht Nero schließlich Selbstmord, um seinen Feinden zu entgehen.

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